Augsburger Angelcenter

Flyfishing Haase


Norwegen / Velfjord 2013


Unsere Reise an den Velfjord wurde wieder einmal sehr sorgfältig geplant. Nachdem wir bereits Erfahrungen mit diesem einzigartigen Fjord gesammelt haben, wollten wir dieses Wissen in die Tat umsetzten.

Der Velfjord ist genau genommen ein Verbund aus mehreren Fjorden. Der Hauptfjord und mehrere kleinere Seitenfjorde.

 

Für jeden Fisch gibt es geeignete Möglichkeiten und Plätze.
Für Angler ein Paradies.


So stellten wir es uns vor:

 



"Kurze" Anfahrt von 34 Stunden






..... tolle Boote ......






..... viel Fisch .....





..... und schönes Wetter.




Aber erstmal hieß es fahren, fahren und nochmal fahren. Auch wenn es mitunter anstrengend war ....... auch die Fahrt war ein Erlebnis.

Es ging über Puttgarden auf Fehmarn nach Rødbyhavn in Dänemark. Nach der Fahrt durch Dänemark dann nochmals mit der Fähre von Helsingør nach Helsingborg in Schweden.



Über den Svinesund, die Grenze zwischen Schweden und Norwegen, erreichten wir endlich das gelobte Land der Angler.


Aber es war noch ein weiter Weg bis ins Nordland.


Das Nordlandtor .....

 








..... die Grenze ins Nordland .....









..... fast schon da .....
                  






   ..... nur noch rund 100 km .....






..... bei umwerfender Landschaft.





Nach knapp 2600 km hatten wir dann endlich uns Ziel erreicht .....

 ..... die Anlage von Sigmund Aarstrand in Hommelstø am Velfjord


Traumhaft gelegen, von Wasser umgeben ......




..... und tolle Boote .....






..... jetzt fehlt nur noch der Fisch.







Der erste Angeltag führte uns in den Storbørja. Dieser Seitenarm am hinteren Ende des Velfjords wird auch Windkanal genannt.




Die hohen Felswände verengen den Fjord, je weiter es hineingeht.





Die Stelle die wir dort zum Fischen erkoren hatten, fiel von 20 m stufenweise auf fast 240 m Tiefe ab. Also ideal für die Räuber des Meeres.



Der zweite Tag ermöglichte eine Fahrt an den Rand des Velfjords zum offenen Meer.

 





Die Strecke beträgt rund 30 km ..






..... für die wir gut eine Stunde brauchten.




Bei tollem und ruhigem Wetter wurden wir mit super Fischen belohnt.

 




Was wird das wohl sein ?






Was für ein Prachtexemplar !






15,9 kg


Bei Kaiserwetter konnten wir aus ca. 80 m Tiefe Dorsche und Lumbs in beachtlichen Größen landen.

 


Auch der dritte Tag führte uns aufs offene Meer. Zwar sollte an jedem Tag etwas anderes gefischt werden, aber das ruhige Wetter verführte uns nochmals nach draussen. Viele schöne Dorsche, Seelachse bis 6,3 kg und auch Heilbutts konnten wir erbeuten.


Das Highlight aber war ein Heilbutt der einen gehakten Dorsch bis zur Oberfläche verfolgte und sich dann aber mit einem kleinen 12 cm Gummifisch an der leichten Spinnrute zum Anbiss verführen ließ.




Was für ein Drill !!





1,41 m




Wir beendeten den Tag .....








..... bei gespenstischer Stimmung





..... und schleppten zum Schluß auch noch eine Norwegerin ab ;-)



Am vierten Tag haben wir uns noch den Rotbarschen gewidmet. So konnten wir in kürzester Zeit stattliche Exemplare bis fast 60 cm fangen.






Was uns noch fehlte, waren die Steinbeißer.





Leider hat uns dann der Wind einen Strich durch die Rechnung gemacht. So konnten wir die Stellen zum Steinbeißerfischen nicht sicher anfahren und haben uns in die ruhigeren Seitenarme des Fjordes verzogen, um mit leichtem Gerät den Dorschen nachzustellen Zu diesem Zeitpunkt sind dann auch die Futterfische in den Fjord gezogen. Und mit Ihnen die großen Seelachse. Wer schon einmal einen Seelachs von 5 - 8 kg mit der leichten Spinnrute gedrillt hat, weiß was Angeln in Norwegen bedeutet.

 




Und zum Ausklang relaxen .....




..... im Langfjord





Was leider bei jedem Urlaub kommt, ist die Heimreise. Wir hatten fast alle unsere Zielfische erbeutet. Nur der Steinbeißer fehlte. Aber die Menge und Größe der erbeuteten Fische und das traumhafte Wetter während der ganzen Woche stellten uns alle sehr zufrieden.

Das Ziel für die Tour in 2014 ist bereits festgelegt und wir können es jetzt schon kaum erwarten daß es wieder Richtung Norden geht.


Ihr

Thomas Haase