Augsburger Angelcenter

Flyfishing Haase


Norwegen / Terrak Mai 2014


Dieses Jahr führte unsere Reise im Mai nach Norwegen an den Bindalsfjord.
Das Camp von Michael Walther liegt ca. 3 Minuten vor Terrak. Es wurde neu renoviert und ist mit Arvor Booten ausgestattet.
Wir sind mit KLM über Amsterdam nach Trondheim geflogen.
Von dort sind wir die restlichen 300 Kilometer mit dem bereits wartenden Transporter weitergefahren.

Um eines schon vorweg zu nehmen, dieses Camp, das Gebiet und die Betreuung vor Ort sind große Klasse.

  
  



Mit KLM sind wir am Sonntag Morgen von München nach Amsterdam und dann weiter nach Trondheim geflogen.





Wir sind Abends total entspannt im Camp angekommen. Dort wurden wir bereits von Roy, dem Betreuer vor Ort, empfangen.





Es wurden die Hütten bezogen ........






 ...... und die Boote an uns übergeben.
   


Am nächsten Morgen ging es ausgeschlafen auf die erste Ausfahrt dieses Urlaubs. Die Seekarte wurde vorher genau studiert und die Ratschläge von Roy berücksichtigt.





So fuhren wir unser erstes Ziel bei traumhaft schönem Wetter an.




Auf dem Weg auf das offene Meer kreuzten wir eine Fährverbindung und eine Schiffahrtslinie. Die Kulisse und natürlich die ersten Eindrücke waren überwältigend.



Die Boote wurden in Stellung gebracht und es konnte los gehen.



Unsere Ruten waren nur kurz im Wasser und schon wurden die ersten Bisse verzeichnet.






Dorsche, Pollaks, Rotbarsche, Lengs und Schellfische wurden gefangen.







Wer sich vorher die Mühe macht und die Seekarten studiert, kann auch gezielt auf bestimmte Fischarten angeln.


So hatten wir ein sandiges Plateau gewählt und es wurden auch zwei Heilbutts gelandet.


Es waren keine Riesen, jedoch jeder wog ca. 20kg.
Da die See sehr ruhig gewesen ist, konnte mit sehr leichtem Gerät gefischt werden.




Einen Heibutt an einer 80 Gramm Rute zu drillen ist schon ein tolles Gefühl.


   

 













So wurde jeden Tag immer etwas Neues ausprobiert und vor allem auch gefangen.

 



Wer Norwegenerfahrung mitbringt findet sich hier einfach zurecht.





Die Fangerfolge sprechen für sich.










   


Nach der Heimfahrt wurden die Fische verwertet.













Unser "Koch" Peter zauberte zwischenzeitlich ein Abendessen, das nicht perfekter sein konnte. Bei Peter können gerne mal unsere Fernsehköche in die Schule gehen!
Natürlich gab es frischen Fisch.
   

Am zweiten Tag hatten wir uns ein anderes Plateau gesucht.



Dieses fiel steil in die Tiefe ab. Dort wurden große Dorsche und Lumb's erwartet und auch gefangen.









Jedoch machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Innerhalb von wenigen Minuten zog eine Nebelwand auf und die Sichtweite betrug teils unter 20 Meter. Daraufhin wurde abgebrochen und mittels GPS in den sicheren Fjord gefahren.


   



Da die meisten Angler vor Ort überzeugt sind, daß im Fjord keine guten Fische sind,
haben wir uns entschlossen genau dort zu fischen.




An den steil abfallenden Felsen des Tosen haben wir mit leichter Spinnrute auf Pollaks gefischt.




Und das mit sehr gutem Erfolg wie man sieht.



Diese Art des Angeln in Norwegen ist einzigartig. Wer schon mal in der glücklichen Lage gewesen ist, einen Köhler oder Pollak von 10 kg und mehr mit der leichten Hechtrute zu drillen, der weiß von was hier gesprochen wird.
   















So vergingen die Tage wie im Flug und wir wurden von faszinierenden Naturschauspielen überwältigt.
Die Fänge waren sehr gut, denn Fisch war reichlich im Fjord und natürlich auch im Meer.


Am letzten Tag wollten wir es noch einmal wissen und sind sehr weit auf das Meer gefahren.




Dabei wurde Peter sehr strapaziert.
Er "musste" all das fangen, was vielen Anglern in 10 Jahren Norwegen nicht gelingt.

Zuerst hing ein Pollak von ca. 85cm am Haken.







Kurz darauf durfte er einen Heilbutt von ca. 23 kg drillen und landen.









Zuletzt noch einen Dorsch mit ca. 100cm aus über 100 Meter Tiefe.

  


 


Dann kommt was bei jeder Reise kommen muss, die Vorbereitungen für die Heimreise wurden getroffen.Das Angelgerät wurde gereinigt und verpackt.

 


Bereits jetzt wurde geplant für den September. Jedenfalls können wir auf eine wunderschöne Woche zurück blicken, mit schönen Fängen und tollen Erlebnissen. Im September sind wir wieder vor Ort.




Wir bedanken uns bei Michael Walther und natürlich bei Roy, dem Mann vor Ort.
Er hat uns mit vielen Tips und Ratschlägen weiter geholfen.



Ihr

Thomas Haase